Bindungsstil
Eines von 4 Mustern, sicher, ängstlich-präokkupiert, distanziert-vermeidend oder ängstlich-vermeidend, das beschreibt, wie wohl sich jemand mit Nähe und Vertrauen in Beziehungen fühlt.
Der Bindungsstil stammt aus dem Vier-Kategorien-Modell von Bartholomew und Horowitz (1991), das Bowlbys und Ainsworths Bindungstheorie von der Kindheit auf erwachsene Liebesbeziehungen erweiterte. Jeder Stil spiegelt eine andere Mischung wider, wie positiv jemand sich selbst und andere in engen Beziehungen sieht.
Es ist kein festes Etikett: Der Bindungsstil kann sich mit der Zeit, zwischen Beziehungen und durch Selbstreflexion oder Therapie verändern, weshalb er eher als aktuelles Muster denn als dauerhafte Identität zu verstehen ist.